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Was sollte man vor dem Kauf einer Keksform wissen?

A Keksform ist nicht dasselbe wie ein normales Backblech, obwohl die Begriffe häufig synonym verwendet werden. Die Unterschiede zeigen sich darin, wie die Pfanne mit der Hitze umgeht, wie die Kekse bräunen und wie einfach es ist, die Portionen in den Ofen hinein- und herauszunehmen.

Im Gegensatz zu einem Bräter oder einer Kuchenform ist eine Keksform für das flache, ausgebreitete Backen konzipiert. Das Ziel ist eine gleichmäßige Bräunung der gesamten Oberfläche, ohne Flüssigkeiten zu enthalten oder hohe Teige zu tragen.

Randlose versus randlose Designs

Einige Keksformenmodelle haben überhaupt keine erhöhten Ränder. Mit randlosen Blechen können Sie gebackene Kekse direkt auf ein Kühlregal schieben, ohne jeden einzeln anzuheben. Das spart Zeit beim Backen mehrerer Chargen.

Versionen mit Rand enthalten geschmolzene Butter oder Öl, die von den Seiten ablaufen könnten. Sie eignen sich auch besser für Blechgerichte oder gebratenes Gemüse, bei dem der Saft auf der Pfanne bleiben muss. Speziell bei Keksen sorgt eine randlose Keksform für eine bessere Luftzirkulation an den Rändern.

Oberflächenfinish und Bräunung

Eine helle Keksform reflektiert mehr Ofenhitze. Kekse backen langsamer und bräunen am Boden weniger. Das eignet sich gut für zarte Kekse wie Shortbread oder Madeleines, bei denen Sie eine helle Unterseite wünschen.

Dunklere Oberflächen nehmen Wärme schneller auf. Eine dunkle Keksform ergibt knusprigere, dunklere Böden. Das ist ideal für Schokoladenkekse oder Biscotti, bei denen eine feste Basis Teil der Textur ist.

Antihaftbeschichtungen auf einer Keksform helfen beim Lösen, insbesondere bei klebrigen Teigen, die viel Zucker oder Melasse enthalten. Unbeschichtete Oberflächen erfordern Pergamentpapier oder Einfetten, entwickeln aber bei wiederholtem Gebrauch mit der Zeit eine natürliche Würze.

Materialstärke und Verzug

Dünne Plätzchenbleche erhitzen sich schnell, verziehen sich aber im Ofen oft. Sobald sich eine Pfanne dreht, rutscht der Teig zur Seite und die Kekse werden ungleichmäßig gebacken.

Schwereres Metall verformt sich nicht. Eine dickere Keksform braucht länger zum Vorheizen, hält aber die Temperatur konstant. Diese Konsistenz ist wichtig, wenn mehrere Chargen hintereinander gebacken werden.

Größe und Ofenpassung

Messen Sie Ihren Ofenrost aus, bevor Sie eine Keksform kaufen. Eine Standard-Halbblechpfanne misst etwa 18 x 13 Zoll. Das passt auf die meisten Haushaltsöfen und bietet Platz für die Luftzirkulation.

Viertelblechpfannen mit einer Größe von etwa 13 x 9 Zoll eignen sich gut für kleinere Öfen oder zum Backen nur einiger Kekse auf einmal. Jumbo-Pfannen, die kaum hineinpassen, können den Luftstrom blockieren und zu ungleichmäßigem Backen führen.

Passende Pfanne zum Kekstyp

Verschiedene Kekse schneiden auf unterschiedlichen Backblechoberflächen besser ab:

  • Knusprige, dünne Kekse wie Tuiles- oder Spitzenkekse benötigen eine flache, antihaftbeschichtete Oberfläche, damit sie sich leicht lösen lassen.
  • Dicke, weiche Kekse wie Chocolate Chip können in fast jeder Pfanne verwendet werden, aber eine dunklere Oberfläche sorgt für eine bessere Bräunung des Bodens.
  • Riegelkekse oder Plätzchenkuchen benötigen einen Rand Keksform um den Teig aufzubewahren, bis er fest wird.

Reinigung und Langzeitpflege

Die Oberfläche von Keksformen mit Antihaftbeschichtung lässt sich leicht reinigen, erfordert jedoch eine schonende Handhabung. Keine Metallspatel. Keine Schleifpads. Anhaftende Rückstände lösen sich normalerweise nach kurzem Einweichen.

Unbeschichtete Metallpfannen können in die Spülmaschine gegeben werden, können sich aber mit der Zeit verfärben. Unabhängig vom Material bleibt die Oberfläche durch Händewaschen länger erhalten.

Eine Keksform, die dunkle Flecken oder klebrige Stellen aufweist, eignet sich immer noch gut zum Backen, wenn sie mit Pergament ausgelegt ist. Die Flecken beeinträchtigen nicht die Leistung, sondern nur das Aussehen.

Praktische Ratschläge für regelmäßige Bäcker

Kaufe zwei identische Keksform Bleche sind für jeden sinnvoll, der oft backt. Bei zwei Pfannen können Sie die Positionen im Ofen drehen, um ein gleichmäßiges Backen zu gewährleisten. Außerdem können Sie eine Charge abkühlen lassen, während die nächste backt.

Vermeiden Sie Keksformen mit gerollten Rändern, die Wasser und Schmutz einschließen. Diese gerollten Ränder lassen sich nur schwer vollständig trocknen und können auf Stahlpfannen mit der Zeit rosten. Flache, offene Kanten sind einfacher zu reinigen und zu pflegen.

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